<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>pure village &#187; Architektur</title>
	<atom:link href="http://pure.imm-cologne.de/tag/architektur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://pure.imm-cologne.de</link>
	<description>Köln</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 May 2013 13:44:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Interview mit Doshi Levien über  &#8220;Das Haus Interiors on Stage&#8221; (Teil 2)</title>
		<link>http://pure.imm-cologne.de/2011/11/interview-mit-doshi-levien-uber-das-haus-interiors-on-stage-teil-2/</link>
		<comments>http://pure.imm-cologne.de/2011/11/interview-mit-doshi-levien-uber-das-haus-interiors-on-stage-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 14:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Designer]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Pure Village]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Doshi Levien]]></category>
		<category><![CDATA[Interior Design]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pure.imm-cologne.de/?p=665</guid>
		<description><![CDATA[Wie sind Sie bei dem Entwurf für die imm cologne vorgegangen? Nipa Doshi: Wir haben mit ineinandergreifenden Volumen gearbeitet, wie man sie unter anderem in Industriebauten findet, und erhalten so fragmentierte Räume. Als strukturierende Elemente stellen wir uns Wände in unterschiedlicher Transparenz und Rahmen mit Netz-ähnlicher Bespannung vor, die der Idee indischer Jalis entlehnt sind. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/IMM12_DH0401_07_169.jpg"><img src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/IMM12_DH0401_07_169.jpg" alt="" title="Foto: koelnmesse" width="495" height="278" class="aligncenter size-full wp-image-710" /></a></p>
<p><strong>Wie sind Sie bei dem Entwurf für die imm cologne vorgegangen? </strong></p>
<p>Nipa Doshi: Wir haben mit ineinandergreifenden Volumen gearbeitet, wie man sie unter anderem in Industriebauten findet, und erhalten so fragmentierte Räume. Als strukturierende Elemente stellen wir uns Wände in unterschiedlicher Transparenz und Rahmen mit Netz-ähnlicher Bespannung vor, die der Idee indischer Jalis entlehnt sind. Räume werden durch Fenster verbunden, und von unterschiedlichen Wohnebenen führen Stufen zu einem zentralen Hof hinunter.</p>
<p><span id="more-665"></span></p>
<p><strong>Das Modell zeigt wirklich eine sehr offene Raumstruktur, die um einen teilweise bepflanzten Hof in der Mitte angeordnet ist. Gibt es in Ihrer Wohn-Vision keine Privatsphäre? </strong></p>
<p>Nipa Doshi: Ein Haus muss nicht notwendigerweise Privatheit für die Menschen schaffen, die darin leben. Hier wird ein Mikrokosmos kreiert, in dem alle Räume miteinander verzahnt sind. Es ist eine Innenwelt. In diesem Haus schaut man tatsächlich von jedem Platz nach innen, auf den Hof, wo der Esstisch steht und alle Aktivitäten zusammenlaufen. Es gibt überall Bänke und Liegen mit einer Sichtverbindung zum Hof, aber kaum Ausblicke nach draußen, mit Ausnahme etwa von der Werkstatt, die wiederum über die Küche mit dem Hof verbunden ist, oder dem Schlafzimmer, wo man vom Bett aus durch ein Fenster in den Himmel schaut. Die einzelnen Räume unterscheiden sich dabei nicht sehr voneinander.</p>
<p>Jonathan Levien: Aber sie sind alle durch den zentralen Raum miteinander verbunden, der beides ist: innen und außen. Hier trifft sich die Familie, hier trifft man sich mit Freunden, es gibt einen Wellness-Bereich, und in dem daneben liegenden Salon kann man loungen.</p>
<p><strong>Wie erschließt sich das Haus dem Besucher? </strong></p>
<p>Nipa Doshi: Wer durch den Hofeingang kommt, der fast wie ein Durchgang zwischen zwei Häusern wirkt, hat einen ganz anderen Eindruck als jemand, der den höheren Eingang auf die Veranda-Ebene benutzt, von der aus man direkt auf die Wohnebene kommt. Es gibt ganz unterschiedliche Wege durch das Haus.</p>
<p>Jonathan Levien: Unser Entwurf für „Das Haus“ ist das Ergebnis einer langen Diskussion darüber, wie wir leben wollen. Es geht dabei in erster Linie um die soziale Dynamik im Wohnraum, um die Beziehung der Räume, der Funktionen und Aktivitäten zueinander. Nipa Doshi: Warum zum Beispiel soll man, während man im Salon sitzt, nicht jemanden sehen können, der eine Dusche im Spa nimmt? Wellness ist für uns als Mittel zu physischem Wohlbefinden auch mit dem Bad und mit der Küche verbunden, und deshalb gibt es eine direkte Verbindung zwischen diesen Räumen und einen gemeinsamen Schrank.</p>
<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/10/IMM12_DH0401_04.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-666" title="Foto: Karsten Jipp" src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/10/IMM12_DH0401_04-495x277.jpg" alt="" width="495" height="277" /></a><br />
<strong>Zwischen Badezimmer und Küche?</strong></p>
<p>Nipa Doshi: Vieles, was wir essen, ist auch das Beste für unsere Haut. Das ist auch ein Vorschlag zur nachhaltigen Verwendung von Zutaten, die nicht immer Markenprodukte sein müssen. Oder zum Beispiel der Schlafbereich: Uns gefällt die Vorstellung, dass das ganze Schlafzimmer ein Bett sein könnte – das Bett wird zu einer Plattform. Und warum kann man das Schlafzimmer nicht auch tagsüber nutzen? Etwa als Platz für intime Gespräche oder um Kleidungsstücke auszubreiten.</p>
<p><strong>Gibt es keine Möbel in Ihrem Haus?</strong></p>
<p>Nipa Doshi: Es gibt natürlich viele von uns entworfene Möbel wie das Charpoy Daybed oder das Sofa My Beautiful Backside, aber auch einige von anderen designte Produkte. Außerdem einige speziell entworfene Stücke, die wir brauchen, um unsere Ideen umzusetzen. Zum Beispiel einen Schrank für all die neuen Kleider und Textilien, der den Salon mit dem Schlafzimmer verbinden wird – ein Platz zum gemeinsamen Posieren.</p>
<p><strong>Bestandteile des täglichen Lebens, denen Raum gegeben wird. Ist das das durchgehende Prinzip? </strong></p>
<p>Nipa Doshi: Genau. So stellen wir uns etwa auch vor, in dem Außenbereich baden zu können. Es gibt eine Dusche, einen Schlauch zum Füße-Waschen und einen zum Pflanzen-Gießen. Mehr eine Wasserquelle als ein Waschplatz.</p>
<p><strong>Und die Küche? Denken Sie da an eine schicke Einbauküche?</strong></p>
<p>Nipa Doshi: Nein, eher an eine Marktküche, nackt und voller Geräte und Lebensmittel, eine Explosion des Lebens. Angeschlossen an die Küche ist dann die Werkstatt, in der nicht nur gearbeitet wird, sondern auch Kinder spielen und die Familie sich zu gemeinsamen Aktivitäten trifft. Vielleicht wird sie auch als Shop genutzt, in dem die im Haus hergestellten Produkte verkauft werden. Unsere Vorstellung vom Wohnen enthält sowohl ruhige Orte als auch Räume und Zeiten voller Intensität innerhalb des Hauses.</p>
<p>Jonathan Levien: Uns ist es wichtig, klischeehafte Vorstellungen davon zu hinterfragen, was ein Schlafzimmer, eine Küche oder ein Badezimmer zu sein hat. Wir bringen an jeder Stelle des Hauses unterschiedliche Wohnbereiche zusammen und definieren sie neu in dem, was sie sein können oder wie sie genutzt werden können.</p>
<p><strong>„Das Haus“ zeigt also die Verschmelzung der Wohnbereiche zu etwas Neuem?</strong></p>
<p>Jonathan Levien: Genau. Und das wirkt ganz natürlich und ist dabei trotzdem unerwartet.</p>
<p>Nipa Doshi: Wir möchten, dass „Das Haus“ ein atmosphärischer Ort wird, der etwas in den Besuchern wachrüttelt. Architektur kann einen berühren oder gänzlich kalt lassen. Ich mag die Vorstellung, dass unser Haus sinnlich und vielschichtig ist. Verwurzelt in der Realität, dabei aber näher an meinen Wünschen als am Bild eines perfekten Hauses; in unseren Augen ist das perfekte Haus eines, das niemals fertig ist.</p>
<p>Die Realisierung des Projektes „Das Haus“ erfolgt mit freundlicher Unterstützung von <a href="http://www.globalcolor.co.uk/" target="_blank">The Mix</a>, <a href="http://www.ral-farben.de/" target="_blank">RAL</a>, <a href="http://www.ncscolour.com" target="_blank">NCS Colour</a> und <a href="http://www.erco.com" target="_blank">Erco</a>.</p>
<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/Zusammenstellung_Sponsorenlogos_web.jpg"><img src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/Zusammenstellung_Sponsorenlogos_web-495x143.jpg" alt="" title="Sponsoren von „Das Haus“" width="495" height="143" class="aligncenter size-large wp-image-768" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pure.imm-cologne.de/2011/11/interview-mit-doshi-levien-uber-das-haus-interiors-on-stage-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview Doshi Levien: „Das perfekte Haus ist eines, das niemals fertig ist.“</title>
		<link>http://pure.imm-cologne.de/2011/11/interview-doshi-levien-das-perfekte-haus-ist-eines-das-niemals-fertig-ist/</link>
		<comments>http://pure.imm-cologne.de/2011/11/interview-doshi-levien-das-perfekte-haus-ist-eines-das-niemals-fertig-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 13:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Designer]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Pure Village]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Doshi Levien]]></category>
		<category><![CDATA[Interior Design]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pure.imm-cologne.de/?p=663</guid>
		<description><![CDATA[Das indisch-britische Designer-Paar Nipa Doshi und Jonathan Levien gestaltet eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012. Noch mitten in der Planungsphase für „Das Haus – Interiors on Stage“ sprechen Sie in Ihrem Londoner Studio über ihre Vision von individuellen Wohnformen, verschmelzenden Räumen und organisch gewachsenen Häusern. Ihr aus ineinander geschachtelten Funktionszonen bestehender Entwurf erinnert [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/10/IMM12_DH0401_03.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-664" title="IMM12_DH0401_03" src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/10/IMM12_DH0401_03-495x277.jpg" alt="" width="495" height="277" /></a></p>
<p>Das indisch-britische Designer-Paar Nipa Doshi und Jonathan Levien gestaltet eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012. Noch mitten in der Planungsphase für „Das Haus – Interiors on Stage“ sprechen Sie in Ihrem Londoner Studio über ihre Vision von individuellen Wohnformen, verschmelzenden Räumen und organisch gewachsenen Häusern. Ihr aus ineinander geschachtelten Funktionszonen bestehender Entwurf erinnert an eine Collage von Bildern realer Architektur, unterschiedlichen Kulturen und originellen Traumbildern. Eine Innenansicht. Die Aufgabe für „Das Haus“ lautet, eine künstliche Wohnsituation zu schaffen, die Ihren ganz persönlichen Wünschen entspricht.</p>
<p><span id="more-663"></span></p>
<p><strong>Können Sie sich ein Wohnhaus mitten auf der Messe denn überhaupt vorstellen? </strong></p>
<p>Nipa Doshi: Wir haben uns zu Beginn des Projekts überlegt, dass unsere Vorstellung von einem perfekten Haus nicht so sehr vom Objekt selbst abhängt als von der Umgebung, in der es steht. Wir wollen mit dem Haus ein Gefühl einfangen. Es steht im Kontext der Messe, also wollten wir kein Haus, das sich anfühlt als würde es frei in der Landschaft stehen. Wir stellen es uns eher als Teil der sozio-ökonomischen Nachbarschaft vor, als Teil einer Gemeinschaft. Wir denken nicht an einen Platz mit Häusern und schönen Gärten, sondern mit Läden und Werkstätten, an ein Haus voller Leben. Und es liegt nicht in einem Wohngebiet, sondern steht in einem urbanen Kontext.</p>
<p><strong>Denken Sie da an einen bestimmten Ort?</strong></p>
<p>Nipa Doshi: Wir stellen uns so etwas vor wie das städtische Umfeld von Tokyo, Shanghai oder indischen Städten. Unser Haus ist sozusagen die Kulmination von Erinnerungen und Erlebnissen von Räumen, imaginierten wie realen, aus unterschiedlichen Teilen der Welt.</p>
<p>Jonathan Levien: Es ist eine Kombination von Räumen, die wir uns erträumt haben, und von solchen, die in der Vergangenheit einen besonderen Eindruck auf uns gemacht haben, sei es von einem bekannten Architekten oder einfach ein Ort, an dem wir gerne gelebt haben.</p>
<p><strong>Dann verkörpert „Das Haus“ also beides: Ihre Visionen und Ihre Erinnerungen? </strong></p>
<p>Nipa Doshi: Ja. Ich stelle mir das Haus aber ganz real vor. Es erschafft eine Collage, die den Geist sinnlicher Räume und Erfahrungen verkörpert, mit all den eingebildeten und realen Gefühlen, die man mit so einem Raum in Verbindung bringt.</p>
<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/IMM12_DH0401_02_169.jpg"><img src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/IMM12_DH0401_02_169.jpg" alt="" title="Foto: koelnmesse" width="495" height="278" class="aligncenter size-full wp-image-708" /></a></p>
<p><strong>Kommt daher diese ungewöhnliche, unregelmäßige Außenform? </strong></p>
<p>Jonathan Levien: Tatsache ist, dass wir das Haus mehr oder weniger von innen nach außen konzipiert haben, und nicht als ein Objekt, das man von einem außen liegenden Punkt genießen sollte. Es hat seinen Ursprung in einem Traum. Das Äußere des Hauses ist das Resultat unserer Vorstellung davon, wie wir leben möchten und wie wir uns in diesem Raum bewegen wollen.</p>
<p>Nipa Doshi: Wenn Sie Ihr Haus durch eine versteckte kleine Gasse erreichen, können Sie es von außen auch nicht als Ganzes erkennen. Sie werden es erst dann wahrnehmen, wenn Sie es betreten. Wir stellen uns unser Haus wie ein sinnliches, organisches Wesen vor. Es ist kein Fertigprodukt. Wir haben es vielmehr so gestaltet, als hätte es jemand genau so gebaut, wie er es braucht. Oder, anders gesagt: Hier treffen verschiedene Lieblingsplätze aufeinander und werden miteinander verwoben.</p>
<p><strong>Welche Ihrer Lieblingsplätze oder Vorbilder sind in der Kölner Wohninstallation denn zu finden?</strong></p>
<p>Nipa Doshi: In indischen Städten finden Sie neben einem alten Markt mit wie aneinandergewachsenen Häusern auch schon mal ein Gebäude von Le Corbusier. Wir haben uns aber auch an einen Film von Jacques Tati erinnert, an marokkanische Innenhof-Architektur oder an das indische Pondicherry, eine alte französische Kolonie. Wir mögen die Art, wie hier die Häuser aneinandergefügt sind – alle sehr unterschiedlich, aber eng verbunden, Teil einer sehr lebendigen Stadtlandschaft. Und mir gefällt, dass es ein unbewusstes Design ist, fast so als hätten es die Menschen hervorgebracht, die darin leben.</p>
<p>Jonathan Levien: Diese Art von gebrochenen Räumen, die irgendwie ‚dazwischen‘ sind, gefallen uns vor allem deshalb, weil sie gewachsen sind. Sie haben sich schrittweise entwickelt. Genau diesen Geist wollten wir in dem Haus haben: das Gefühl, dass es sich den Notwendigkeiten entsprechend entfaltet hat. Wir mögen die Idee von improvisiertem Design.</p>
<p>Die Realisierung des Projektes „Das Haus“ erfolgt mit freundlicher Unterstützung von <a href="http://www.globalcolor.co.uk/" target="_blank">The Mix</a>, <a href="http://www.ral-farben.de/" target="_blank">RAL</a>, <a href="http://www.ncscolour.com" target="_blank">NCS Colour</a> und <a href="http://www.erco.com" target="_blank">Erco</a>.</p>
<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/Zusammenstellung_Sponsorenlogos_web.jpg"><img src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/Zusammenstellung_Sponsorenlogos_web-495x143.jpg" alt="" title="Sponsoren von „Das Haus“" width="495" height="143" class="aligncenter size-large wp-image-768" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pure.imm-cologne.de/2011/11/interview-doshi-levien-das-perfekte-haus-ist-eines-das-niemals-fertig-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Loewe trifft Fatboy</title>
		<link>http://pure.imm-cologne.de/2011/11/loewe-trifft-fatboy/</link>
		<comments>http://pure.imm-cologne.de/2011/11/loewe-trifft-fatboy/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Pure Village]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[D3]]></category>
		<category><![CDATA[Das Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Doshi Levien]]></category>
		<category><![CDATA[Interior Design]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pure.imm-cologne.de/?p=697</guid>
		<description><![CDATA[Nicht nur vom Namen her ist Pure Village ein Ableger des Segments „pure“ aus der benachbarten Halle 11: Design ist im dicht gefüllten Pure Village das verbindende Element zwischen diversen Sparten des Interior Designs. Mit der erfolgreichen Einführung dieses neuen Ausstellungsformats in Halle 3.2 vor zwei Jahren hat die koelnmesse eine interdisziplinäre Plattform für Design [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/imm-cologne-news_27_169.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-699" title="Foto: koelnmesse" src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/imm-cologne-news_27_169.jpg" alt="" width="495" height="278" /></a><br />
Nicht nur vom Namen her ist Pure Village ein Ableger des Segments „pure“ aus der benachbarten Halle 11: Design ist im dicht gefüllten Pure Village das verbindende Element zwischen diversen Sparten des Interior Designs. Mit der erfolgreichen Einführung dieses neuen Ausstellungsformats in Halle 3.2 vor zwei Jahren hat die koelnmesse eine interdisziplinäre Plattform für Design etabliert, die den Wandel der imm cologne zu einer ganzheitlichen Einrichtungsmesse weiter vorantreibt. Hier zeigen Aussteller unterschiedlichster Branchen, junge Designer und Designlabels sowie ein neues großes Design-Event innovative Produktkonzepte und Einrichtungsideen – und zwar in kompaktester Form.</p>
<p><span id="more-697"></span></p>
<p>Mit der gestalteten Ausstellungsarchitektur und dem neuartigen Konzept von Pure Village wurde ein lebendiger Rahmen für interdisziplinär arrangierte Marken- und Produktinszenierungen geschaffen. 2012 treffen Einrichtungsmarken wie zum Beispiel Thonet, Gandia Blasco, <a title="Fatboy" href="http://pure.imm-cologne.de/2010/12/fatboy/" target="_blank" >Fatboy</a> oder E15 auf Badeinrichter wie Kaldewei, <a title="Burgbad" href="http://pure.imm-cologne.de/2010/11/burgbad/" target="_blank" >Burgbad</a> und <a title="Grohe" href="http://pure.imm-cologne.de/2010/11/grohe/" target="_blank" >Grohe</a>, Textil-Editeure wie <a title="Création Baumann: 125 Jahre Erfahrung in Textilien" href="http://pure.imm-cologne.de/2010/12/creation-baumann-125-jahre-erfahrung-in-textilien/" target="_blank" >Creation Baumann</a>, Bodenspezialisten wie Parador und Home Entertainment-Vorreiter wie Loewe.</p>
<p><strong>Pure Village zeigt Möbel, Menschen und (künftig) Machbares</strong><br />
Wie schon im Vorjahr werden im Rahmen der <a href="http://d3talents.imm-cologne.de" target="_blank">D3 Design Talents</a> junge Designer ihre teils visionären, teils provokanten Entwürfe zum Möbeldesign vorstellen. Bei dem von der Szene hochangesehenen Wettbewerb D3 Contest sind dieses Jahr insgesamt 689 Einreichungen eingegangen, von denen 28 Produkte von 32 Designern für die Ausstellung ausgewählt wurden. Die Ideen des Kreativnachwuchses reichen von unkonventionellen Green Design-Produkten bis zu raffinierten Regalsystemen.</p>
<p>Pure Village wird 2012 auch zum Standort für das neue, spektakuläre Design-Projekt der imm cologne: „Das Haus – Interiors on Stage“. Die begehbare Installation zeigt einen ganz nach den Vorstellungen des eingeladenen Designers gestalteten Aufbau – architektonische Elemente, Innenraum und Outdoorfläche sowie Arrangements aus Möbeln und Ausstattungselementen für ein individuell konfiguriertes Interior Design. Die Messe errichtet dafür inmitten der Halle Pure Village ein rund 180 m<sup>2</sup> großes Podest als offene Bühne. „Das Haus“ ist sowohl Designerportrait als auch visionärer Entwurf, ein Beispiel dafür, wie man eine eigene Welt erschaffen kann, die zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit wird.</p>
<p>Verantwortlich für die Gestaltung werden im Premiere-Jahr 2012 Nipa Doshi und Jonathan Levien sein. Das Londoner Designerteam ist bekannt für seine originellen Entwürfe etwa für Branchengrößen wie Moroso, Authentics oder Cappellini. Ihre Pläne für „Das Haus“ werden die konventionellen Vorstellungen vom Wohnen durcheinanderwirbeln. Gleichwohl kommen sie zu durchaus realistischen und ausgesprochen einladenden Lösungen, die nicht nur eine neue Ästhetik vorstellen, sondern auch eine zeitgemäße Wohnkultur proklamieren. „Das Haus“ wird durch <a href="http://www.doshilevien.com" target="_blank">Doshi Levien</a> zu einem Wohnlabor, das noch viele Überraschungen bereithält.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pure.imm-cologne.de/2011/11/loewe-trifft-fatboy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zonen statt Zimmer &#8211; Designer auf der Suche nach neuen Formen für das Wohnen</title>
		<link>http://pure.imm-cologne.de/2011/10/zonen-statt-zimmer-designer-auf-der-suche-nach-neuen-formen-fur-das-wohnen/</link>
		<comments>http://pure.imm-cologne.de/2011/10/zonen-statt-zimmer-designer-auf-der-suche-nach-neuen-formen-fur-das-wohnen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 14:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Haus]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Doshi Levien]]></category>
		<category><![CDATA[imm cologne]]></category>
		<category><![CDATA[LivingKitchen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnzonen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pure.imm-cologne.de/?p=654</guid>
		<description><![CDATA[Die Architektur der Moderne ist heute wieder so aktuell, weil sie sich – vielleicht das erste Mal überhaupt – mit den Wünschen vieler nach offenen Wohnformen, nach einer flexibleren Organisation des Lebens und einer gegenwartsbezogenen Ästhetik deckt. Wir wollen heute wohnen wie Mies van der Rohe und Le Corbusier es vorgeschlagen haben. Aber auch so, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/10/IMM12_DH0901_01.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-655" title="Foto: Koelnmesse; FAR_consulting" src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/10/IMM12_DH0901_01-495x277.jpg" alt="" width="495" height="277" /></a></p>
<p>Die Architektur der Moderne ist heute wieder so aktuell, weil sie sich – vielleicht das erste Mal überhaupt – mit den Wünschen vieler nach offenen Wohnformen, nach einer flexibleren Organisation des Lebens und einer gegenwartsbezogenen Ästhetik deckt. Wir wollen heute wohnen wie Mies van der Rohe und Le Corbusier es vorgeschlagen haben. Aber auch so, wie <a href="http://www.doshilevien.com" target="_blank">Nipa Doshi und Jonathan Levien</a> es in ihrer Installation „Das Haus – Interiors on Stage“ darstellen: individuell, lebendig, mit kulturellen Anklängen. In einem Haus, das Privatheit und Öffentlichkeit zulässt, das Küche, Essen und Arbeiten, Familie und Freunde, Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftliche Wellness-Erlebnisse in individueller Weise miteinander verbindet.</p>
<p><span id="more-654"></span></p>
<p>Die Konventionen des Wohnens ändern sich mit unserem Lebensstil, und die Architektur ermöglicht es immer mehr Menschen, neue Formen des Wohnens auszuprobieren. Für das Interior Design ergeben sich mit dem Wegfallen von Raumgrenzen und Mauern, mit der neuen Wohnlichkeit und dem Wunsch nach mehr Natur im Haus ganz neue Möglichkeiten. Wer heute ein Haus für zeitgemäßes Wohnen bauen will, braucht mehr als einen Grundriss – er braucht ein Konzept.</p>
<p>Moderne Grundrisse berücksichtigen schon fast standardmäßig das Zusammenwachsen von Küche, Essen und Wohnen. Offene Wohnküchen, in denen der Esstisch die zentrale Rolle spielt, bestimmen auch die Entwicklungen im Küchendesign. Das hat zuletzt noch die Annäherung der Küche an die klassische Einrichtungsbranche bewiesen, die mit der Messe <a href="http://www.livingkitchen-cologne.de" target="_blank">LivingKitchen</a> (alle zwei Jahre parallel zur <a href="http://www.immcologne.de" target="_blank">imm cologne</a>) einen großen Schritt weiterkam. Doch auch die wachsende Rolle der genussvollen Körper- und Gesundheitspflege verlangt nach einer zentraleren Position der Bade-Zone. Wie viel Platz wollen wir unseren Kindern einräumen (und wie viele werden wir in Zukunft haben?), wie viel der Arbeit, dem Hobby? Wie viel Privatsphäre brauchen wir in Zukunft? Wo und wie wollen wir schlafen? Wie integrieren wir Licht und Pflanzen, Technik und Entertainment? Muss ein Zimmer vier Wände haben? Wie viel Mauer und was für Möbel brauchen wir, um unsere Wohnung in Zonen aufzuteilen, die unsere Bedürfnisse nach Ruhe und Aktivität befriedigen?</p>
<p>Natürlich trägt die Gliederung des Hauses in Funktionszonen auch entscheidend zu besseren Abläufen im Haus bei. Berücksichtigt werden dabei nicht nur die Personenzahl des Haushaltes und die Tagesabläufe, sondern auch die persönlichen Vorlieben der Bewohner. So kann individuell entschieden werden, wo Küche, Bad und Relax-Bereich oder auch ein Schminkplatz positioniert werden.</p>
<p>Die Schnittstellen zwischen den einzelnen Zonen sind besonders interessant. Wie gestalten sich die Übergänge und Verbindungen? Offen oder verschließbar, nur angedeutet oder ganz handfest, transparent, textil oder farblich, kontrastreich oder Ton-in-Ton: Nipa Doshi und Jonathan Levien haben sich mit dem Projekt „Das Haus – Interiors on Stage“ eine Herausforderung gesucht, die unter ihrer Design-Regie zu interessanten Lösungen und Anregungen geführt hat.</p>
<p>Die Realisierung des Projektes „Das Haus“ erfolgt mit freundlicher Unterstützung von <a href="http://www.globalcolor.co.uk/" target="_blank">The Mix</a>, <a href="http://www.ral-farben.de/" target="_blank">RAL</a>, <a href="http://www.ncscolour.com" target="_blank">NCS Colour</a> und <a href="http://www.erco.com" target="_blank">Erco</a>.</p>
<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/Zusammenstellung_Sponsorenlogos_web.jpg"><img src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/11/Zusammenstellung_Sponsorenlogos_web-495x143.jpg" alt="" title="Sponsoren von „Das Haus“" width="495" height="143" class="aligncenter size-large wp-image-768" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pure.imm-cologne.de/2011/10/zonen-statt-zimmer-designer-auf-der-suche-nach-neuen-formen-fur-das-wohnen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Holz als Baustoff – Das Fertighausbuch  von Schöner Wohnen</title>
		<link>http://pure.imm-cologne.de/2011/10/holz-als-baustoff-das-fertighausbuch-von-schoner-wohnen/</link>
		<comments>http://pure.imm-cologne.de/2011/10/holz-als-baustoff-das-fertighausbuch-von-schoner-wohnen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extras]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Callwey Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Fertighaus]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Jruner + Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Schöner Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Eichkorn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pure.imm-cologne.de/?p=675</guid>
		<description><![CDATA[Jeder siebente Bauherr entscheidet sich heute gegen die traditionelle Stein-auf-Stein-Methode. Denn die Alternative – das Fertighaus – bietet inzwischen ebenfalls viele individuelle Qualitäten. Ob als kompaktes Einfamilienhaus oder als Familiensitz mit über 400 Quadratmetern, ob als moderner Kubus oder mit Sattel- oder Zeltdach, ob gradlinig oder verwinkelt – moderne Fertigbauhäuser haben nichts mehr gemeinsam mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/10/Das-Fertighausbuch_low_169.jpg"><img src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/10/Das-Fertighausbuch_low_169.jpg" alt="" title="Foto: Schöner Wohnen" width="495" height="278" class="aligncenter size-full wp-image-693" /></a></p>
<p>Jeder siebente Bauherr entscheidet sich heute gegen die traditionelle Stein-auf-Stein-Methode. Denn die Alternative – das Fertighaus – bietet inzwischen ebenfalls viele individuelle Qualitäten. Ob als kompaktes Einfamilienhaus oder als Familiensitz mit über 400 Quadratmetern, ob als moderner Kubus oder mit Sattel- oder Zeltdach, ob gradlinig oder verwinkelt – moderne Fertigbauhäuser haben nichts mehr gemeinsam mit ihren Ahnen aus längst vergangener Zeit. „Als Fertighäuser in den 50er-Jahren aufkamen, ahnte keiner, dass sie zu architektonischen Vorbildern reifen würden“, sagt Thomas Eichkorn, Autor des Buches und Redakteur beim Wohnmagazin Schöner Wohnen. „Wichtig war es damals, schnell und preiswert ein Dach über den Kopf zu bekommen.“</p>
<p><span id="more-675"></span></p>
<p>Mittlerweile hat sich der Holz-Fertigbau zu einem richtigen Boom entwickelt. Laufend kommen neue Bautechnologien und Systeme auf den Markt. Entscheidungskriterien für ein Fertighaus sind vor allem wirtschaftliche Bauweise, geringer Energieverbrauch, klimafreundliche Baustoffe und die Wertstabilität. Vor allem ist es die Vernetzung von Ökologie, Energieeffizienz und Hightech-Lösungen mit serieller Herstellbarkeit, die Holzhäuser in Fertigbauweise bezahlbar werden lassen. Laut dem Autor steht das Fertighaus von heute aber nicht nur für Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, sondern auch für Formenreichtum und Ästhetik. Ob schlichte Gradlinigkeit oder verwinkeltes Architektenhaus – dem Fertighaus sind fast keine Grenzen gesetzt. Auch nicht bei 20-stöckigen Hochhäusern.</p>
<p>Denn Holz lässt sich, dank CAD-Technik und CNC-Fräsen, ebenso präzise verarbeiten wie Stahl. Auch komplizierte Raumgestaltung stellen keine Probleme dar. Die vorgefertigten Holzteile können verhältnismäßig einfach transportiert und schnell verarbeitet werden. Waren anfangs die Fassaden der Holzhäuser noch weitgehend verkapselt, so wird mittlerweile mehr und mehr Holz gezeigt.</p>
<p>Was architektonisch alles mit Holzhäusern in Fertigbauweise möglich ist, will „Das Fertighausbuch“ zeigen, das die Redaktion Schöner Wohnen aus dem Gruner &amp; Jahn Verlag in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) herausgebracht hat. Der erste Teil portraitiert Fertighäuser unterteilt nach Landhäusern, Stadthäusern und Villen. Der zweiten Teil widmet sich den Kapiteln Trends und Themen sowie Konstruktion und Technik. Hier erfährt der Leser Wissenswertes über die Geschichte des Fertigbaus, neue Holzwerkstoffe und Bauprinzipien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fertighausbuch:<br />
Moderne Architektur – nachhaltig gebaut<br />
Reportagen Trends, Innovationen</p>
<p>Idee: Thomas Eichkorn<br />
Schöner Wohnen Buch<br />
Callwey Verlag</p>
<p>216 Seiten<br />
ISBN: 978-3-7667-1931-7</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pure.imm-cologne.de/2011/10/holz-als-baustoff-das-fertighausbuch-von-schoner-wohnen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Wir wollen architektonische Wunden vermeiden“ – Matteo Thun im Interview</title>
		<link>http://pure.imm-cologne.de/2011/09/wir-wollen-architektonische-wunden-vermeiden-matteo-thun-im-interview/</link>
		<comments>http://pure.imm-cologne.de/2011/09/wir-wollen-architektonische-wunden-vermeiden-matteo-thun-im-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extras]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Ettore Sottass]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mamphis-Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Matteo Thun]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trippel Zero]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pure.imm-cologne.de/?p=617</guid>
		<description><![CDATA[Der international renommierte Südtiroler Designer und Architekt Matteo Thun prägt seinen Stil mit umweltfreundlicher, unverfälschter Architektur und unbehandelten Materialien. 1952 in Bozen geboren, studierte an der Akademie für Kunst in Salzburg und an der Universität von Florenz. Mit Ettore Sottsass war er Mitbegründer der ‘Memphis’- Gruppe in Mailand und von 1980 &#8211; 1984 Partner der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/09/Matteo_Thun┬®Steinegger.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-619" title="Matteo Thun, Foto: Steinegger" src="http://pure.imm-cologne.de/wp-content/uploads/2011/09/Matteo_Thun┬®Steinegger-155x155.jpg" alt="" width="155" height="155" /></a></p>
<p>Der international renommierte Südtiroler Designer und Architekt Matteo Thun prägt seinen Stil mit umweltfreundlicher, unverfälschter Architektur und unbehandelten Materialien. 1952 in Bozen geboren, studierte an der Akademie für Kunst in Salzburg und an der Universität von Florenz. Mit Ettore Sottsass war er Mitbegründer der ‘Memphis’- Gruppe in Mailand und von 1980 &#8211; 1984 Partner der ‘Sottsass Associati’, bevor er sein eigenes Studio in Mailand eröffnete.</p>
<p><span id="more-617"></span></p>
<p>Neben seiner Tätigkeit als Art Director für Swatch (1990 – 1993) dozierte er bis 2000 achtzehn Jahre lang an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Die Arbeit von Matteo Thun steht für langlebige Lösungen mit ganzheitlichem Ansatz. Für ihn bedeutet Architektur, die Seele des Ortes zu gestalten. Ästhetische, ökonomische und technologische Nachhaltigkeit sind die Basis seiner Arbeit.</p>
<p><strong>Der Name Matteo Thun soll für umweltfreundliche Architektur, nachhaltiges Design und naturnahe Baustoffe stehen. Sind diese Aspekte auch bei der Gestaltung von tonangebend?</strong><br />
Ästhetische, ökonomische und technologische Nachhaltigkeit sind  Basis unserer Arbeit. Der Ansatz bei unseren Architekturprojekten ist der gleiche wie im Design. Gerade bei Hotelprojekten geht es um nachhaltige Gestaltung – das verlangt schon das Kostenbewusstsein. Wir legen Wert auf ökonomische Sinnhaftigkeit. Ein Projekt muss einen Lebenszyklus von 10 bis 15 Jahren garantieren, denn kein Investor kann sich alle fünf Jahre eine komplette Renovierung leisten. Und als Architekt habe ich gegenüber dem Investor unter anderem  auch eine ethische Verpflichtung.</p>
<p><strong>Bitte erklären Sie uns ihre „Triple Zero“-Philosophie.</strong><br />
Unsere Herangehensweise an Architektur und Design steht für langlebige Lösungen mit ganzheitlichem Ansatz. Wir wollen architektonische Wunden vermeiden und mit den richtigen Materialien, am richtigen Ort, die richtige Konfiguration des Bauvolumens herausfinden. Dies bedeutet von jedem Ort und von jeder Marke die Seele zu erfassen und eine Synthese aus dem Bestehenden, der Bestimmung und dem Gelände oder dem Material zu schaffen. Unser Leitmotiv – Triple Zero: Zero Kilometer, Zero CO<sub>2</sub> und Zero Müll bedeutet den Einsatz lokal gewonnener Materialien, die nicht weiter als 24 Stunden von der Baustelle heran geholt wurden, null Co<sub>2</sub> und null Müll zu generieren.</p>
<p><strong>Sie gestalten nicht nur kleine Boutique-Hotels, wie zum Beispiel das Side-Hotel in Hamburg, sondern auch viele Projekte für große Ketten, wie Intercontinental, Steigenberger, Mövenpick, Radisson oder Penta Hotel. Lässt sich bei der Realisation von so großen Projekten ihre Philosophie des „Bauens im Einklang mit der Natur“ konsequent umsetzen?</strong><br />
Das ist grundsätzlich einmal abhängig vom Standort des Hotels. Ist es ein urbanes Projekt, oder befindet es sich in den Bergen, am Meer oder ist es ein Flughafenhotel? Der Genius Loci, der Respekt für den Ort, das Mikroklima und die Beschaffenheit der Umgebung sind für uns immer entscheidend. Meine Begeisterung für Hotels hat aber damit zu tun, dass ich ganzheitlich von der Architektur über die Innenarchitektur, das Landschafts- und Möbeldesign bis zum Lichtdesign alles aus einer Hand erschaffen kann. In Italien nennt man das «vom Löffel zur Stadt». Die Ersten, die so arbeiteten, waren meine großen Vorbilder Achille Castiglioni und Ettore Sottsass. Dieses Konzept funktioniert bei Luxus- und Businesshotels, aber auch bei einem Zerostarprojekt. Es verbessert die Qualität, verjüngt die Preise und schenkt dem Gast rundum Wohlgefühl.</p>
<p><strong>Wenn Sie Ihr eigenes Hotel bauen würden – wie würde dieses aussehen, wo würde es gebaut werden und was würde es für den Gast so einzigartig machen, dass er dort wohnen möchte?</strong><br />
Vermutlich wäre es aus Holz gebaut und läge in tief in der Natur – ähnlich wie das Vigilius Mountain Resort in Südtirol. Es entspräche natürlich auch dem Anspruch der KimaHotel-Zertifizierung. Ich bin allerdings in der glücklichen Situation in unseren laufenden Projekten genau das mit einzubringen: Wir arbeiten zur Zeit an einem Hotel an der Mosel &#8211; hier bekommt jeder Gast einen 30 Quadratmeter großen Obst-, Blumen- und Gemüsegarten, den er für die Zeit, in der er sein Winzerhaus bewohnt, auch pflegen und nutzen kann. Das heißt, wenn saisonal gerade Erdbeeren wachsen, dann holt er sie sich zum Frühstück aus dem Garten.</p>
<p>Weitere Infos: www.matteothun.com</p>
<p>Foto: Steinegger</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pure.imm-cologne.de/2011/09/wir-wollen-architektonische-wunden-vermeiden-matteo-thun-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
