pure village

Pure Village

Köln, 14. bis 20. Januar 2013

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Rahmenprogramm mit Sonderausstellung im MAKK zur imm cologne 2012

Zur imm cologne hat das Museum für Angewandte Kunst in Köln – kurz MAKK – dieses Jahr besonders viel zu bieten. Die diesjährige Sonderausstellung Ausstellung ” Von Aalto bis Zumthor” zeigt exklusive Architektenmöbel der letzten 100 Jahre. Im Designtalk „Design’s two Ways“ diskutieren Designer aus Italien und Deutschland über unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema Design und die Aktion CHAIRity ermöglicht es, seine alten Stühle gegen einen Designerstuhl zu tauschen.

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Architektouren 2012 präsentiert architektonische Highlights in und um Köln

Ein ganz klarer Fall: ohne Architektur kein Wohnen. Immer wieder sind es herausragende architektonische Werke, die maßgeblichen Einfluss auf innovative Wohnkonzepte haben. Denn mit den Vorlieben bei zeitgenössischen Bauten verändern sich auch die Geschmäcker, was deren Einrichtung angeht. Im Hinblick auf Baustile im privaten Raum lässt sich erkennen, dass mit der Veränderung bestimmter Gegebenheiten ganze Raumkonzepte neu angepasst werden.

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Interview mit Doshi Levien über
“Das Haus Interiors on Stage” (Teil 2)

Wie sind Sie bei dem Entwurf für die imm cologne vorgegangen?

Nipa Doshi: Wir haben mit ineinandergreifenden Volumen gearbeitet, wie man sie unter anderem in Industriebauten findet, und erhalten so fragmentierte Räume. Als strukturierende Elemente stellen wir uns Wände in unterschiedlicher Transparenz und Rahmen mit Netz-ähnlicher Bespannung vor, die der Idee indischer Jalis entlehnt sind. Räume werden durch Fenster verbunden, und von unterschiedlichen Wohnebenen führen Stufen zu einem zentralen Hof hinunter.

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Interview Doshi Levien: „Das perfekte Haus ist eines, das niemals fertig ist.“

Das indisch-britische Designer-Paar Nipa Doshi und Jonathan Levien gestaltet eine große Wohn-Installation auf der imm cologne 2012. Noch mitten in der Planungsphase für „Das Haus – Interiors on Stage“ sprechen Sie in Ihrem Londoner Studio über ihre Vision von individuellen Wohnformen, verschmelzenden Räumen und organisch gewachsenen Häusern. Ihr aus ineinander geschachtelten Funktionszonen bestehender Entwurf erinnert an eine Collage von Bildern realer Architektur, unterschiedlichen Kulturen und originellen Traumbildern. Eine Innenansicht. Die Aufgabe für „Das Haus“ lautet, eine künstliche Wohnsituation zu schaffen, die Ihren ganz persönlichen Wünschen entspricht.

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Loewe trifft Fatboy


Nicht nur vom Namen her ist Pure Village ein Ableger des Segments „pure“ aus der benachbarten Halle 11: Design ist im dicht gefüllten Pure Village das verbindende Element zwischen diversen Sparten des Interior Designs. Mit der erfolgreichen Einführung dieses neuen Ausstellungsformats in Halle 3.2 vor zwei Jahren hat die koelnmesse eine interdisziplinäre Plattform für Design etabliert, die den Wandel der imm cologne zu einer ganzheitlichen Einrichtungsmesse weiter vorantreibt. Hier zeigen Aussteller unterschiedlichster Branchen, junge Designer und Designlabels sowie ein neues großes Design-Event innovative Produktkonzepte und Einrichtungsideen – und zwar in kompaktester Form.

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Zonen statt Zimmer – Designer auf der Suche nach neuen Formen für das Wohnen

Die Architektur der Moderne ist heute wieder so aktuell, weil sie sich – vielleicht das erste Mal überhaupt – mit den Wünschen vieler nach offenen Wohnformen, nach einer flexibleren Organisation des Lebens und einer gegenwartsbezogenen Ästhetik deckt. Wir wollen heute wohnen wie Mies van der Rohe und Le Corbusier es vorgeschlagen haben. Aber auch so, wie Nipa Doshi und Jonathan Levien es in ihrer Installation „Das Haus – Interiors on Stage“ darstellen: individuell, lebendig, mit kulturellen Anklängen. In einem Haus, das Privatheit und Öffentlichkeit zulässt, das Küche, Essen und Arbeiten, Familie und Freunde, Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftliche Wellness-Erlebnisse in individueller Weise miteinander verbindet.

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Holz als Baustoff – Das Fertighausbuch
von Schöner Wohnen

Jeder siebente Bauherr entscheidet sich heute gegen die traditionelle Stein-auf-Stein-Methode. Denn die Alternative – das Fertighaus – bietet inzwischen ebenfalls viele individuelle Qualitäten. Ob als kompaktes Einfamilienhaus oder als Familiensitz mit über 400 Quadratmetern, ob als moderner Kubus oder mit Sattel- oder Zeltdach, ob gradlinig oder verwinkelt – moderne Fertigbauhäuser haben nichts mehr gemeinsam mit ihren Ahnen aus längst vergangener Zeit. „Als Fertighäuser in den 50er-Jahren aufkamen, ahnte keiner, dass sie zu architektonischen Vorbildern reifen würden“, sagt Thomas Eichkorn, Autor des Buches und Redakteur beim Wohnmagazin Schöner Wohnen. „Wichtig war es damals, schnell und preiswert ein Dach über den Kopf zu bekommen.“

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„Wir wollen architektonische Wunden vermeiden“ – Matteo Thun im Interview

Der international renommierte Südtiroler Designer und Architekt Matteo Thun prägt seinen Stil mit umweltfreundlicher, unverfälschter Architektur und unbehandelten Materialien. 1952 in Bozen geboren, studierte an der Akademie für Kunst in Salzburg und an der Universität von Florenz. Mit Ettore Sottsass war er Mitbegründer der ‘Memphis’- Gruppe in Mailand und von 1980 – 1984 Partner der ‘Sottsass Associati’, bevor er sein eigenes Studio in Mailand eröffnete.

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