Wasser zu erleben, sich täglich neu an seinem Fluss zu erfreuen, ihm eine besondere Gestalt zu geben – das ist es, was Grohe sich auf die Fahnen geschrieben hat. Seit der Übernahme der Firma Berkenhoff & Paschedag 1936 durch Friedrich Grohe befasst sich das Unternehmen mit dem richtigen Umgang mit Wasser. Die 1948 nach seinem Besitzer umbenannte Friedrich Grohe Armaturenfabrik zählt zu Europas größten Marken für Sanitärarmaturen.
Die 1968 51 % der verkauften Geschäftsanteile an die International Telephone & Telegraph (ITT) aus den USA wurde 1984, zwei Jahre nach dem Tod des Firmengründers von den Erben zurückerworben. Nach zwischenzeitlichem Börsengang gingen die Grohe-Anteile 2004 in ein Investorenkonsortium aus Texas Pacific Group (TPG) und Credit Suisse (CS) auf. Mittlerweile zählt Grohe mit einer Innovationsrate von 25 Prozent alle zwei Jahre zu den innovativsten Unternehmen der Branche.
Beim Design dagegen setzt Grohe auf Beständigkeit und sucht dabei nach einer Ausgeglichenheit zwischen Ästhetik und Funktionalität. Die Bedürfnisse der Badbenutzer stehen dabei im Mittelpunkt. Um die Frage „Was brauchen die Menschen?“ beantworten zu können, geht in dem 1997 gegründeten Designcenter ein großer Teil der Entwicklung neuer Produkte in die Trendforschung. Grohe will so in einen Dialog mit den Nutzern treten und den Zugang zu seinen Produkten so einfach wie möglich halten. Um neben selbsterklärendem Design einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard zu halten, werden Neuheiten, bevor auf den Markt kommen, in unabhängigen Laboren auf Herz und Nieren geprüft.
